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Hexerei » Glück und Pech liegen so nah

Am Wochenende begab sich ein Hexenmeister auf in Instanzen, um hier und da eventl. etwas Beute zu machen. Die Beute die er anstrebte, für einen besseren Kleidungsstil, blieb aber leider komplett aus. Nette Mitstreiter fanden sich meist recht rasch und für eine wild durcheinander gewürfelte Mannschaft klappten die großen Herausforderungen wirklich gut und Spaß machte sich breit. Für die meisten in der Truppe gab es aber nichts anständiges zum anziehen oder lernen oder so. Frustriert von seinen erfolglosen Versuchen sich etwas verbessern zu können, marschierte Chatar geradewegs ins Auktionshaus von Sturmwind um einige Frustkäufe tätigen zu wollen. Das einzige was nicht gerade extrem überteuert war, war sein neuer Stab [Der Überbringer des Todes], mit dem er fortan durch die Lande ziehen wollte. Gesagt, getan und noch schnell ne schickie Verzauberung drauf und los gings am gestrigen Montag nach Karazhan. Soweit so gut und schon zum Teil vorher berichtet.

Also stand unser Chatar, noch vor dem Besuch in Karazhan, in Sturmwind rum und war immer noch in Geldgeberlaune. Das Auktionshaus war ja zum Glück nicht weit, also stolperte er nochmal rasch dort vorbei. Sein Umhang war schon löchrig und roch nicht mehr so frisch, ähnlich erging es seinem Gürtel und da nichts für den Rücken zu finden war erspähte er einen schicken neuen Gürtel (frisch Versiegelt). [Schärpe des besiegelten Schicksals] hieß das gute Stück und sollte 80 Gold auf die Waage bringen, was im ersten Moment ein bissel zu viel des Guten für Chatar war und er ja gleich vielleicht in Karazhan an den [Nethersplittergurt] kommen könnte. Nun gut 80 Gold teuer und dann noch eine sehr lange Zeit im Auktionshaus drinne, was sollte schiefgehen, dann geht er halt danach ihn kaufen? Was soll ich sagen, es ging schief, aber nicht so gründlich das er sich hätte extrem ärgern müssen. Was war geschehen? In Karazhan lief alles prima, glatt und reibungslos ab, wir hatten uns eingespielt und freuten uns über einen wirklich guten Verlauf für die junge Truppe. Angekommen bei Moroes wurde die Hoffnung nach dem Gurt immer größer und größer, erst recht nachdem wir ihn im ersten Versuch zu Boden schicken konnten. Aber was machte Moroes? Er droppte den Gurt nicht, dafür einen schicken neuen Umhang (ja genau Chatar hatte ja nur den ollen grünen) und Chatars Augen begannen vor Hoffnung zu leuchten, erst recht nachdem ihm seine Liebste mitteilte Sie verzichte auf den Umhang, da Sie schon einen ganz guten blauen um hatte. “Dickes b!” rief Chatar in die Runde und kein Magier wollte den Umhang, bis plötzlich eine kleine Druideneule sich für dies schicke Teil anmeldete. *grrrr* dachte sich der Hexer, bitte lieber Blizzard Gott lass mich besser würfeln! Er holte seine Würfel heraus und wollte würfeln wie er noch nie zuvor gewürfelt hatte. *blumps* ne starke 26 war gefallen und Chatar drehte sich enttäuscht von Moroes weg… *klapperschäpperblumps* und der Druide hatte geworfen, eine 21 ist ja unglaublich!!! Juchu es gibt doch einen Hexenmeister Gott oder sowas, der Warlock was the winner! Freudestrahlend nahm er seinen neuen Umhang entgegen und trägt ihn seitdem stolz durch die Lande:

So ein weicher Stoff und in einem feinen schwarz/grau Schimmer, einfach toll. Jetzt noch schnell den Gürtel im Auktionshaus holen und ich habe nur noch 2 grüne Schmuckstücke um, dachte sich Chatar so nebenbei…

Angekommen in Eisenschmiede ging es sofort ins Auktionshaus und her mit der Schärpe! Leider war das zuviel des Guten für heute wohl gewesen, der in meinen Augen sehr teure Gurt war verkauft, weg, nicht mehr da, rausgenommen oder was auch immer. Trost spendete Chatar zu dieser schweren Zeit nur sein neuer Umhang und er konnte dann auch noch gut schlafen und auf die nächsten Taten hoffen in den nächsten Tagen.

Es liegt alles immer so dicht beisammen, egal was es betrifft, den einen Tag meckert man, den nächsten ist doch wieder so einiges in Ordnung ;)

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